Kein Respekt und Benehmen!

Grillhütte Kirrlach September 2020
Grillhütte Kirlach Juli 2020 und Inselbrücke

Was geht in den Köpfen von Menschen vor, die so einen Saustall im Wald und in unserer Grillhütte hinterlassen? Kann man denn seinen Dreck nicht wegräumen? Es ist zudem auch noch gefährlich, weil sich bei der Grillhütte oft Familien mit Kindern und auch Kindergartengruppen aufhalten. Aber auch für alle anderen Waldbesucher ist es ein Ärgernis und für unsere Umwelt schädlich!

Und wenn wir schon dabei sind, noch ein Ärgernis: das Brückengeländer bei der Inselbrücke wurde erst im Juni neu gemacht, nachdem das alte Holz morsch war. Nun ist das neue Geländer bereits wieder kaputt und so wie das aussieht wurde es mutwillig zerstört.

Sehenswerte Ausstellung

Am Donnerstag durfte ich als Vertreterin unserer CDU Fraktion beim Pressetermin in der Eremitage im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung "It´s getting hot" der Galerie Weinstein dabei sein. Dort werden vom 20. September bis 25. Oktober Cartoons von fünf bekannten Cartoonistinnen und Cartoonisten zum Thema Klima und Nachhaltigkeit gezeigt. Sehr interessant und lohnenswert, ein Besuch kann ich nur empfehlen. Ich halte es für außerordentlich wichtig, das Thema Klima und Schutz unserer Natur mehr in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. 

Museum in der Eremitage

Heute wurde das Museum in der Eremitage Waghäusel feierlich eröffnet. Artur J. Hofmann entführte die Gäste in seiner interessanten Festrede in die Entstehungsjahre unseres kleinen Schmuckstücks vor fast dreihundert Jahren und beschrieb die Entwicklung des Bauwerks und die geschichtlichen Ereignisse bis in die heutige Zeit launig und kurzweilig. Die museale Umsetzung ist sehr gut gelungen und gibt dem Besucher Einblick in die zentralen Themen in und um das Eremitage-Gelände: Zuckerherstellung, Baugeschichte, Naturschutzgebiet Wagbachniederung, Badische Revolution 1848/49.

Bauvorhaben Goethe-Lessing-Park….meine Meinung dazu:


Auf der letzten Sitzung des Gemeinderates vor der Sommerpause standen insgesamt 19 Tagesordnungspunkte zur Diskussion und Abstimmung. Insbesondere über die zwei Tagesordnungpunkte im Zusammenhang mit den geplanten Bauvorhaben „Goethe-Lessing-Park“ wurde sehr kontrovers und lange diskutiert. Als eine der Wenigen habe ich sowohl bei der Abstimmung über den Beschluss über den Durchführungsvertrag zwischen der Großen Kreisstadt Waghäusel und dem Vorhabenträger, der Wohnpark GLP Waghäusel GmbH & Co. KG als auch beim Beschluss über die Satzung des Bebauungsplanes mit Nein gestimmt und dies wie folgt begründet:

„Wir brauchen dringend Wohnraum und ich begrüße es, wenn wir hierfür innerstädtischer Baulücken nutzen; dies muss jedoch mit Maß und Ziel erfolgen. Das sehe ich bei diesem Bauvorhaben nicht gegeben und werde deshalb mit Nein abstimmen!

Die Dimension des geplanten Vorhabens und die Aufstellung eines Bebauungsplanes, welcher dann eine quasi Vierstöckigkeit ermöglicht, passt meiner Meinung nicht zu der über Jahrzehnte gewachsene Struktur des Wohngebietes. Es sollten max. 2 Geschossen plus Dachausbau oder max. drei Geschosse mit Flachdach erlaubt sein. Stattdessen werden nach der vorgestellten Planung in drei von vier Häusern vier Stockwerke bewohnt. Bei dem vorgestellten Bauvorhaben könnte ich mich anfreunden mit weniger Wohneinheiten und mehr Abstand zu den in der Nachbarschaft stehenden Wohngebäuden.

Die Zufahrt zur Tiefgarage über die schmale Lessingstrasse halte ich für schwierig und würde hier eher die Zufahrt über die Schwetzinger Straße bevorzugen. Kritisch sehe ich auch die Parksituation. Es ist hierbei für mich nicht relevant, ob gesetzliche Vorgaben eingehalten werden und was theoretisch auf dem Papier geplant ist. Vielmehr geht es mir um die praktische Nutzbarkeit der ausgewiesenen Parkplätze und ob die geplanten Anzahl für die vielen Bewohner ausreichen. Wir haben in unserer Stadt bereits genug Beispiele, wo die Parkplatzplanung und Umsetzung eher suboptimal gelaufen ist.

Das Gewerbegebäude in der Schwetzinger Straße 22 ist meiner Meinung nach nicht geeignet, um als Vergleichsgebäude herangezogen zu werden: Tatsächlich werden im Gegensatz zu dem hier vorgestellten Bauvorhaben nur drei Stockwerke genutzt und dies nicht zu Wohnzwecken sondern nur tagsüber als Büros. Der Abstand zu den anliegenden Wohngebäuden ist größer und im Hof stehen ausreichend Parkplätze für die Mitarbeiter zur Verfügung.

Auch würde mich interessieren, was nach Fertigstellung des Bauvorhabens geplant ist: sollen die Wohnungen verkauft werden oder werden diese durch den Vorhabensträger gehalten und vermietet? Sind bei der Umsetzung des Vorhabens geförderte Wohnungen mit Sozialbindung vorgesehen? Gibt es Überlegungen, die Wohnungen an die Stadt Waghäusel zu vermieten?“

Hier noch ein paar grundsätzliche Gedanken von mir zum Thema Wohnungsbau in Waghäusel:

Ich bin der Meinung, dass unsere große Kreisstadt mehr agieren statt reagieren sollte. Anstatt im Einzelfall die Bebauungspläne den Planungen privater Investoren anzupassen, halte ich es für zielführender, im Sinne einer maßvollen, attraktiven und zukunftsorientieren Stadtplanung und unter Einbeziehung der Einwohner die bestehenden Bebauungspläne zu überarbeiten und somit die Rahmenbedingungen für private Investoren zu schaffen.

Um bezahlbaren Wohnraum für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit geringen Einkommen zu schaffen, sollte unsere Stadt über die Gründung einer eigenen städtischen Wohnungsbaugesellschaft nachdenken. Über diese könnte unsere Stadt im Rahmen des kommunalen sozialen Mitwohnungsbaus wirklich günstige Wohnungen selbst bauen und verwalten.

Im Zusammenhang mit Wohnungsbau und städtischer Innenentwickung gibt es auch interessante Förderprogramme, an denen sich unsere Stadt beteiligen könnte.

Das Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg übernimmt beispielsweise für einen Zeitraum von zwei Jahren einen Teil der Personalkosten für einen kommunalen Flächenmanager für Wohnzwecke. Ziel des Programms ist neben der Finanzierung der Flächenmanager unter anderem auch die Förderung von Maßnahmen für Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Erstellung von Konzepten für eine qualifizierte Innenentwicklung, die Ansprache von Grundstückseigentümer und Investoren, die Koordination und Moderation von Innenentwicklungsprozessen und Bürgerbeteiligungsmaßnahmen.



Dankeschön :-)

Ich bin glücklich und dankbar, dass mir am Sonntag so viele Bürgerinnen und Bürger ihr Vertrauen geschenkt und mich in den Gemeinderat gewählt haben. Dort werde ich nun meine kommunalpolitische Arbeit engagiert und leidenschaftlich fortsetzen. Es ist mir eine Ehre. Dankeschön an euch alle, vor allem auch an meine Familie und meine Freunde für die Unterstützung und Geduld in den letzten Wochen

Reise in die Vergangenheit

Im Rahmen der „Tour de Städtle“ der CDU Waghäusel haben wir letzten Sonntag einen Abstecher in das Wiesentaler Heimatmuseum gemacht. Es war super interessant und ich war sehr beeindruckt, was das Team des Wiesentaler Heimatvereins mit seinem Vorsitzenden Hans-Peter Hiltwein hier geleistet hat. Sehr liebevoll und detailliert wird in dem Museum die Vergangenheit des Ortsteils Wiesental erlebbar gemacht. Der Besucher bekommt Einblicke in die Wiesentaler Vereinsgeschichte, das Handwerk- und Gewerbe und dörfliche Leben in früheren Jahren. Sehr aufschlussreich und interessant fand ich persönlich die Austellung der Bilder des Wiesentaler Malers Hugo Groß. Er hat in seinen Kunstwerken das ursprüngliche Wiesental festgehalten. Der Heimatverein hat den Bilder jeweils Fotos aus der Jetzt-Zeit gegenübergestellt. Nicht immer hat sich der Ort im Laufe der Zeit zum Positiven verändert. Viele ortsbildprägende Altbauten mussten neuen, zweckmäßigen und am Beispiel K4/K8 unschönen, überdimensionierten Bauten weichen. Einen Besuch im Heimatmuseum Wiesental kann ich nur jedem empfehlen. Im Wahlprogramm der CDU gibt es einen Punkt „Erhalt von ortsbildprägenden Gebäuden durch Ausübung von Vorkaufsrechten“. Mir war das schon immer ein Anliegen und nach meinem Besuch des Heimatmuseum und der Bilderausstellung fühle ich mich darin noch bestärkt.


Impressionen eines Wahlkampftages :-)

Mit meinen Mitstreitern vom CDU Team war ich letzten Samstag von früh morgens bis am späten Nachmittag in unserer Stadt unterwegs. An den Infoständen nutzten viele interessierte Einwohner die Gelegenheit, sich mit uns über unsere Positionen, die Aktivitäten unserer Bürgerwerkstatt und aktuelle kommunalpolitische Themen zu informieren. Wer uns nicht persönlich antraf, dem diente unser Wahlkampffahrrad als Informationsquelle. Es war über das Wochenende an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet unterwegs. Unser Bienenfutter fand auch großen Anklang und nun hoffen wir, dass unsere Saat in Waghäusel aufgeht ;-). Zwischendurch war auch mal Zeit, um mit den politischen Mitbewerbern auf der anderen Straßenseite zu quatschen. Für die schöne SPD-Rose habe ich zu Hause dann auch noch die passende Vase gefunden ;-).

Wahlkampf mal anders :-)

In unserem Kandidatenteam haben wir uns die Frage gestellt, wie wir die Wählerinnen und Wähler auf uns und unsere Positionen aufmerksam machen und besser erreichen können. Mal ehrlich: die traditionellen Infostände an den Samstagen vor der Wahl sind zwar wichtig, aber die Masse erreicht man dadurch nicht. Deshalb haben wir mal eine andere Art Wahlkampf auspropiert und waren überrascht, wie viel Aufmerksamkeit uns geschenkt wurde. Mit selbst beschrifteten Plakaten haben wir uns in Gruppen an den Einfahrtsstraßen aufgestellt und für uns geworben. Wir werden diese Aktion sicher wiederholen :-).

Info-Stand in Wiesental

Beim Tag der offenen Tür in Wiesental haben unsere Mitglieder der CDU-Bürgerwerkstatt und unsere Kandidaten den Besuchern des Frühlingsfestes die Pläne unserer Projektgruppe Stadtentwicklung für die Ortsmitte in Wiesental erläutert. Die Einwohner wünschen sich unter anderem eine Erneuerung der Parkanlage, ein Café als Begegnungsstätte und eine Verkehrsberuhigung. Unsere Projektgruppen-Mitglieder waren in den letzten Wochen sehr kreativ und haben ihre Ideen weiterentwickelt. Jetzt geht es darum, Überzeugungsarbeit zu leisten.